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Äußerst mobile Prozessabläufe gehören heute im Krankenhaus zum ganz normalen Alltag. Dabei denken wir nicht unbedingt nur an mobile Kommunikation, Schwestern und Pflegepersonal sind keiner Station mehr fest zugeordnet, niedergelassene Ärzte und Spezialisten operieren temporär mit eigenen Teams in den OP Sälen der Häuser, Patienten wechseln nach meist nur kurzer Verweildauer aus der Station in angeschlossene Pflege- einrichtungen, zur EDV und technischen Ab- teilung gehören, vor allem während Inbe- triebnahme und Einführung der oft mehrere hunderttausend Euro teuren, roboterge- stützten Medizintechnik vorübergehend Spe- zialisten, Catering-, Wach- und Reinigungs- dienste sind meistens komplett an externe Dienstleister ausgelagert u.s.w.
Auf den Punkt gebracht, fast alles ist variabel und kaum noch festen Bezugsgrößen zuge- ordnet, dass betrifft selbstverständlich auch umfangreiche Mengen an Investitionsgüter. Die Mitarbeiter stehen immerfort vor einer Herausforderung, diese mobilen Prozessabläufe zu erfassen, zu koordinieren und die eigenen Arbeitsabläufe entsprechend den Anforderungen jeden Tag auf's neue zu optimieren. Diese Tatsachen allein rechtfertigen den Einsatz mobiler Kommuni- kationstechnologie.
Auf dieser Seite wollen wir einen etwas anderen Weg aufzeigen und versuchen in zahlreichen Beispielen zu veranschaulichen,
welche Möglichkeiten sich durch die Einführung moderner Informations- und Kommunikationstechnologie auf Basis Voice
over Wireless LAN im Gesundheitswesen ergeben und vor allem welche Auswirkungen hinsichtlich zu erwartender ökonomischer
Vorteile (RoI) diese haben könnten. Das genau das so wichtig ist, zeigen uns die aktuellen Bilanzdaten aller
gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland: Der mit Abstand höchste aktive Kostensaldo aller zum Stichtag 1.Juli 2011 zugelassenen
154 GKV bezeichnet die Ausgaben im direkten Zusammenhang mit Krankenhausaufenthalten der Versicherten. Es gibt nur eine einzige Position, die bei den meisten GKV's
diese Ausgaben noch übertreffen: Der Risikolastenausgleich innerhalb der GKV's, gemessen an der Alterstruktur ihrer Versicherten. Dies ist jedoch
eine Verwaltungsposition, deren Sinnhaftigkeit von allen wirtschaftlichen Betrachtungen losgelöst scheint. Es tut uns leid, aber hier können selbst
wir nicht helfen
... .
1. Nutzung vorhandener WLAN Infrastruktur
Alle modernen me- dizintechnischen Geräte zur Funk- tionsdiagnostik (Herz-Lunge, Puls- Blutdruck, Kreis- lauf, Infusion) ver- fügen über eine Wireless LAN Netz- werkschnittsstelle, so dass die Gerä- te, installiert auf mobilen Rollcontai- nern nur noch in die Patientenzimmer geschoben werden müssen und in wenigen Sekunden einsatzbereit sind. Wireless LAN - für mobile Medizintechnik absolut notwendig - mit einem Klax auch für Voice over WLAN erweiterbar.
2. Ein Polycom® WLAN Telefon - Viele Funktionen
Wildwuchs - das
Bild ist noch
nicht sehr alt, Sie sehen
das an der Gene-
ration PDA im Tou-
ch Screen Format
an der rechten Gür-
telseite des Mitar-
beiters. Dazu kom-
men Pager, Lokali-
sierungsanzeige, Sp
rechfunk, Türöffner,
Telemetrie und He-
rzalarmsignal, Barcodescanner und ein DECT Telefon zu einem geschätzten Gerätepreis von ca. 3.000,00 €.
Wireless LAN - keine andere Technologie führt alle notwendigen Funktion zusammen.
Green IT - einfach alles andere wieder rauskehren, von 480MHz bis 1,8GHz.
3. Ein Polycom® WLAN Telefon - und Sie wissen sofort wo sich Technik, Patienten oder Mitarbeiter gerade befinden
Mit RTLS (Real Time Location Service) steht Ihnen innerhalb der Technologie von Wireless LAN Netzwerken eine Funktion zur Nutzung zur Verfügung,
die es Ihnen ermöglicht, bis hin zu einem Zeitraster von 5 Sekunden auf den Meter genau festzustellen,
wo sich mobile Investitionsgüter, Patienten, Schwestern, Pfleger oder Ärzte gerade befinden. Zahlreiche Untersuchungen
über die Wirtschaftlichkeit von Produktions- und Ablaufprozessen haben aufgezeigt, dass die Effektivität nicht unwesentlich von der Tatsache
abhängig ist, genau darüber Bescheid zu wissen, welche Fachkräfte in welche Prozesse involviert sind oder
an welcher Stelle sich die dringend benötigte Medizintechnik gerade befindet.
Es ist lebensnotwendig, genaue Kenntnis der Stand- und Einsatzorte verfügbarer Medizintechnik zu haben.
Dabei denken wir an dieser Stelle noch nicht einmal an Katastrophen Szenarien, wie sie sich auf einer Großveranstaltung am 24. Juli 2010 in Duisburg ereignet haben. Hier hat es 5.600 Patientenkontakte, vom einfachen Pflasterverband bis hin zur Reanimation gegeben. Damit entsprach diese Katastrophe einem Großschadenfall der höchsten Kategorie und es hätte keinesfalls genügt, die 4.000 im Einsatz befindlichen Helfer damit zu beschäftigen, nach verfügbarer Medizintechnik zu suchen. Jeder Arbeitsgang zum Aufspüren bestimmter, dringend benötigter Ressourcen beschäftigt immer mehr als einen Mitarbeiter, dessen Zeit normalerweise höchst Effektiv im Dienste des Patienten und in Kernarbeitsprozesse zur Leistungsabrechnung gegenüber den Leistungsträgern (Beitragszahler, Krankenversicherung, Rentenversicherung) benötigt wird. Nutzen Sie für diese schematischen Prozesse doch einfach die Ihnen zur Verfügung stehende WLAN Informationstechnologie.
Keine Angst, Sie müssen nicht gleich jedes Gerät mit Polycom® SpectraLink® 8400 WLAN Telefonen ausstatten, dafür gibt es spezielle Geräte, auch WLAN Tags genannt. Die Polycom® SpectraLink® 8400 WLAN Telefone sind eher für Human Ressource gedacht ... .
4. Mit Polycom® WLAN Telefonen - Schwesternruf, Notruf und Telemetriealarme anzeigen und Aktionen auslösen
Voice over Wireless LAN ist eine noch vergleichsweise junge Technologie, was jedoch nicht bedeutet, dass
Sie auf die Übertragung von Informationen aus allen Bereichen der Medizintechnik, Schwesternrufanlagen,
Gebäudeleittechnik, Licht- und Brandmeldeanlagen auf die Displays der Telefone verzichten müssen. Sollten Sie bereits
über relativ statische, mobile Informationssysteme aus dem Paging- oder DECT Bereich verfügen, so können wir alle
bisherigen Funktionen in identischem Umfang nachbilden. Zusätzlich stehen
über die moderne Wireless LAN Infrastruktur interaktive Funktionen
wie z.B. die Darstellung von Fieberkurven unter Ausnutzung der grafischen Möglichkeiten der Displays, Rückruf ins Zimmerterminal
der Lichtrufsysteme nach dem Empfang eines Schwesternrufes mit anschließender Rufquittierung und löschen der
Information im Display der anderen Mitarbeiter, falls das System so programmiert ist, dass die Rufe auf eine Gruppe
von Handsets gesendet werden u.s.w. zur Verfügung.
Selbstverständlich beachten wir auch die Tatsache, dass noch nicht alle Hersteller der hier angesprochenen Informations-, Sicherheits- und Notrufsysteme bereits über TCP/IP API's zur Integration in VoIP verfügen. so dass diese vielleicht zukünftig alle Alarme eigenständig programmieren können. Eines ist jedoch sicher, mit XML steht eine allseits übergreifende Sprache zur Verfügung, die zukünftig von allen Anbietern entsprechend den jeweils aktuellen Spezifikationen umgesetzt wird und mit dem erst kürzlich verabschiedeten Internet Adressprotokoll IPv6 wird jede Türklinke eine IP Adresse bekommen können.
Sie sollten bereits jetzt darauf achten, dass jede Neuinvestition in technische Investitionsgüter auch dazu in der Lage ist, alle Geräte mit einer eigenen IP Adresse zu versehen. Nur so ist sichergestellt, dass diese von Ihnen selbst administriert werden können. Der Fachbegriff dazu lautet CUSTOMIZING und dazu benötigen Sie keine properitäre Software mehr. Ein Browser genügt und den gibt es für jedes erdenkliche Betriebssystem und Sie haben Zugriff auf jedes Endgerät. Teilen sich zwei oder mehrere mobile Endgeräte ein und dieselbe IP Adresse, werden Sie immer nur eingeschränkte Möglichkeiten der Konfiguration und Administration haben.
Vorteile durch eine Entscheidung Pro Voice over Wireless LAN